Neben QWERTZ (eigentlich QWERTY, das eingedeutschte QWERTZ wurde erst später entwickelt) gab es um die Jahrhundertwende noch diverse andere Layoutvorschläge, etwa 6-zeilige Tastaturen mit einzelnen Tasten für die Groß- und Kleinbuchstaben oder 2-zeilige Tastaturen. Jedoch wurde QWERTY von diversen Schreibmaschinenherstellern (etwa Remington) bevorzugt.
Im Jahr 1888 gewann Frank McGurrin einen Schnellschreibwettbewerb. McGurrin schrieb dabei auf einer QWERTY-Tastatur. Er gewann jedoch nicht aufgrund des Layouts, sondern da er das 10-Finger-System beherrschte und da die QWERTY-Tastaturen über die bessere Mechanik verfügte. Das QWERTY-Layout hat sich auf den Schreibmaschinen aber erst um 1920 endgültig durchgesetzt.
QWERTZ hat noch weitere Nachteile:
So werden auf der QWERTZ-Tastatur die kleinen Finger und die Ringfinger sehr stark belastet, obwohl eben dies die schwächsten Finger sind. Dadurch kann es schnell zu Verkrampfungen führen.
Auf der englischen QWERTY-Tastatur kann man (von Sholes bewusst gemacht) nur mit der oberen Buchstaben Reihe das Wort "typewriter" schreiben.
Also ist QWERTZ nicht optimal, sondern im Gegenteil dazu entwickelt langsam zu schreiben. QWERTZ hat dementsprechend ausgedient!
Neben unserem Layout gibt es noch weitere Layouts, die QWERTZ ablösen sollen. Das bekannteste Layout ist das 1936 entwickelte DVORAK-Layout.